Thema ‘Allgemein’

Verstummte Stimmen – Stuttgarter Theater im Nationalsozialismus: Terminänderung

Januar 2021

Heute stehen wir erstmals vor einem ganz besonderen Problem, das -wie könnte es anders sein – coronabedingt entstanden ist. Gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung wollten wir Ihnen am 26.01.2021 im Bürgerhaus West die folgende Veranstaltung präsentieren.

Verstummte Stimmen – Stuttgarter Theater im Nationalsozialismus

Auch wenn heute kaum jemand darüber spricht, wurden auch am Württembergischen Staatstheater Künstler/-innen ein Opfer der nationalsozialistischen Kulturpolitik. Überwiegend betraf dies jüdische Mitglieder des Staatstheaters. Betroffen waren sowohl Solisten als auch Chormitglieder, Sänger/-innen, Tänzer/-innen wie Suse Rosen, Schauspieler wie Fritz Wisten oder Regisseure wie Harry Stangenberg.

Natürlich waren auch Künstler/-innen an anderen Theatern wie z. B. Claudius Kraushaar, der ehemalige Intendant des Theaters in der Kleinen Königstraße, von der nationalsozialistischen Rassepolitik betroffen. Auch aus politischen Gründen erhielten Kunstschaffende ein Wirkungsverbot. Der gesamte Kultur- und Bildungsbereich unterlag wie andere Lebensbereiche der faschistischen Politik und wurde systematisch geknebelt.

Trotz einiger Gedenktafeln und Stolpersteine, die an die verfolgten Künstler/innen erinnern, sind die meisten von ihnen weitgehendst vergessen. Mit unserer Veranstaltung wollen wir an sie und ihr Wirken erinnern und dem Vergessen entgegentreten. Gleichzeitig zeigen wir auf, dass der Antisemitismus lange vor den Nazis eine starke zerstörerische Kraft war und man es damals leider versäumte, ihr energisch entgegen zu treten.

Die Schauspielerin Barbara Stoll spricht die Zeitdokumente. Textzusammenstellung: Monika Lange-Tetzlaff und Robert Tetzlaff.

Seit kurzem wissen wir, dass wir diese Veranstaltung wegen der vorläufigen Verlängerung des Lockdowns bis zum 31.01.2021 nicht wie geplant als Präsenzveranstaltung am 26.01.2021 im Bürgerhaus West durchführen können. Nun zeichnet sich ab, dass der Lockdown deutlich verlängert wird. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung und wir haben deshalb einen neue Termin nach Ostern festgelegt und hoffen, dass wir diesen Termin halten können: Freitag, 16. April 2021 – 19 Uhr im Bürgerhaus West.

Aber wir werden Ihnen vorab einen kleinen Einblick in die Veranstaltung geben und zwar per Video, das Sie ab 26. oder 27.01.2021, also zum Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz auf youtube abrufen können. Sobald das Video abrufbar ist, geben wir dies hier bekannt.

Gesunde und erholsame Festtage

Dezember 2020

Wir möchten uns auf diesem Weg bei allen ganz herzlich bedanken, die uns dieses Jahr die Treue gehalten und uns auf vielfältige Weise unterstützt haben. Für uns alle war es kein einfaches Jahr und es sieht so aus, als ob der Start ins Jahr 2021 ebenfalls schwierig wird. Ein Lichtblick sind die nun beginnenden Impfungen und wir hoffen, dass sie die gewünschte Wirkung zeigen.

Doch nun wünschen wir Ihnen, dass Sie die Feiertage trotz aller Einschränkungen in Ruhe und gesund genießen können.

Christmas snowy night in the village
c: panthermedia.net

Ausstellung: «200 Jahre Friedrich Engels – Argumente eines Kritikers»

November 2020

Postkarte zur Ausstellung

Friedrich Engels, der am 28. November 1820 in Barmen bei Wuppertal geboren wurde, wird meist nur als Weggefährte und Sponsor von Karl Marx wahrgenommen. Tatsächlich verfasste er eine ganze Reihe wichtiger Schriften, die nicht nur Karl Marx beeinflusst haben, sondern auch spätere Generationen. Friedrich Engels schrieb aber nicht nur, sondern er beteiligte sich auch praktisch an der Revolution 1848 und musste auch deren Niederschlagung 1849 miterleben.

c: Robert Tetzlaff

Ab Montag, 23.11.2020 18 Uhr kann im Stuttgarter Gewerkschaftshaus (Willi-Bleicher-Str. 20, Stuttgart-Mitte)) eine umfassende Ausstellung zu Leben und Werk von Friedrich Engels besichtigt werden.  Zugänglich ist die Ausstellung bis zum 22.01.2021 von Montag bis Freitag jeweils von 8 Uhr bis 18 Uhr. Coronabedingt wird es leider keine Vernissage geben, dafür aber einen Podcast. Die Ausstellung kann auch digital besichtigt werden unter:

https://bw.rosalux.de/news/id/43139/ausstellung-200-jahre-friedrich-engels-argumente-eines-kritikers?cHash=7fddea221d1b13a8af38ddacb6bb188c

Wer sich die Ausstellung vor Ort im DGB-Haus anschaut, findet dort an der Theke eine Liste mit passenden Titeln aus unserem Bestand. Diese Liste können Sie auch hier aufrufen  Katalog_Engels und die Titel bei uns bestellen. Unseren Büchertisch vor Ort mussten wir leider abbauen, da zu viele Bücher mitgenommen und nicht bezahlt wurden.

c: Robert Tetzlaff

Übersicht über unsere Stadtspaziergänge 2021

November 2020

Stuttgart Skyline

Wir wissen natürlich nicht, was das Jahr 2021 uns tatsächlich bringen wird, aber wir hoffen, dass es besser wird als das noch laufende Jahr 2020, zumindest was die Corona-Pandemie angeht. Wir nützen die Zeit und planen unsere Veranstaltungen und Stadtspaziergänge für 2021. Das Programm unserer Stadtspaziergänge ist nun fertig und Sie finden die neue Übersicht hier. Natürlich werden wir wie gewohnt kurz vor den jeweiligen Terminen noch Einzelausschreibungen veröffentlichen. Hier die Jahresübersicht 2021: Uebersicht_Stadtspaziergaenge_2021

Schriftsteller mit spitzer Feder: Oscar Wilde und George Bernard Shaw

Oktober 2020

Gleich zwei Autoren mit spitzer Zunge oder besser, mit spitzer Feder, haben im November einen runden Todestag: Oscar Wilde verstarb vor 120 Jahren am 30.11.1900 in Paris mit nur 46 Jahren. Oscar Wilde war einer der beliebtesten und zugleich  umstrittensten Schriftsteller des viktorianischen Englands, was weniger mit seinen Werken zu tun hatte als vielmehr mit seiner Homosexualität, wegen der er auch zu Zuchthaus mit harter Zwangsarbeit verurteilt wurde. Dies ruinierte seine Gesundheit und Wilde starb mit nur 46 Jahren verarmt in Paris, wohin er nach seiner Entlassung aus dem Zuchthaus übersiedelte. Er schrieb Theaterstücke, Märchen (darunter „Das Gespenst von Canterville), Gedichte und Romane.

George Bernard Shaw verstarb am 02.11.1950, also vor 70 Jahren. Er erreichte das stattliche Alter von 94 Jahren und war ein Multitalent: er war Schriftsteller, Dramatiker, Politiker, Pazifist, Musikkritiker. 1925 erhielt er den Nobelpreis für Literatur, 1939 einen Oscar für ein Drehbuch. Er war ein scharfer Kritiker von Militarismus und Nationalismus. Eines seiner bekannten Zitate lautete: „Es gehört zum Wesen des Krieges, daß seine wirklichen Gründe und Ziele nicht dem entsprechen, was als casus belli proklamiert wird.“ Aus seiner Komödie „Pygmalion“ wurde eines der erfolgreichsten Musicals, nämlich „My Fair Lady“.  Shaw war aus Überzeugung Vegetarier, denn Tiere waren seine Freunde und er „esse seine Freunde nicht“.

Sie wollen die beiden Schriftsteller näher kennen lernen? Wie wär’s mit: (mehr …)

Stadtspaziergang: Die Leonhardsvorstadt

Oktober 2020

Blick auf die Leonhardskirche

Bereits Ende des 14. Jahrhunderts entstand als erste geplante Stuttgarter Stadterweiterung die Leonhardsvorstadt. Sie ist der einzig erhaltene Rest des mittelalterlichen Stuttgarts und umfasst das heutige Bohnenviertel und das Leonhardsviertel. Beide Quartiere haben heute trotz der gemeinsamen Herkunft einen völlig unterschiedlichen Charakter, der von berüchtigt bis beschaulich/romantisch reicht. Doch gerade diese Mischung hat ihren besonderen Reiz.

Beide Viertel sind heute durch das Züblin-Parkhaus getrennt. Ein Verein bemüht sich darum, die beiden heute separaten Teile nach dem Abriss des Parkhauses wieder zu einer Einheit werden zu lassen.

Der Stadtspaziergang startet am Haupteingang der Leonhardskirche und wird von Robert Tetzlaff geleitet. Die aktuellen Corona-Regeln sind einzuhalten!

Termin: Samstag, 24.10.2020 – 15 Uhr

Treffpunkt: vor dem Haupteingang der Leonhardskirche

Teilnahmegebühr: 10 EUR/Person (zahlbar vor Ort), Dauer: Ca. 2 – 2,5 Stunden

Beschränkte Teilnehmerzahl, daher bitte beim Veranstalter anmelden: Buch & Plakat, Tel. (0711) 24 62 38 oder

E-Mail: kontakt@buch-plakat.de – Es gelten die aktuellen Coronaregeln!

Im Rahmen von „Kultur für Alle“ werden zwei Freikarten für Inhaber/-innen der BonusCard + Kultur zur Verfügung gestellt. 

Recht statt Rache: Den Tätern auf der Spur – von der schwierigen Arbeit der Täterjäger und der Erinnerung an die Opfer der Shoah

Oktober 2020

Viele hofften im Mai 1945 darauf, dass der Nationalsozialismus endgültig zerschlagen wäre. Es zeigte sich jedoch, dass die alten Seilschaften zählebiger waren, als zunächst angenommen und viele Nazis, auch solche die schwere Verbrechen gegen die Menschlichkeit verübt hatten, untertauchen oder sogar ein normales Leben als geachtete Bürger führen konnten.

Dagegen wandten sich einzelne äußerst engagierte Personen, die dies nicht hinnehmen wollten und sich auf die Suche nach den Tätern machten. Dazu gehörten u.a. Simon Wiesenthal, Fritz Bauer, Beate und Serge Klarsfeld und Tuviah Friedman. Ihnen ist es z. B. zu verdanken, dass Mord bei uns heute nicht mehr verjährt und so auch heute noch eine strafrechtliche Verfolgung von Nazi-Verbrechen möglich ist. Ohne die Arbeit dieser Persönlichkeiten wäre auch das Wirken zahlreicher bürgerschaftlicher Initiativen nicht denkbar und auch Ludwigsburger Zentralstelle für die Verfolgung von Naziverbrechen wäre vermutlich nicht eingerichtet worden. Eng verbunden mit dem Überführen der Täter ist die Erinnerung und die Achtung vor den Opfern der Shoah.

In der Veranstaltung wird das Wirken der Täterjäger dargestellt, aber auch die Opfer kommen zu Wort. Der Eintritt ist frei.

Hede Beck

Mit der Schauspielerin Hede Beck. Textzusammenstellung: Monika Lange-Tetzlaff.

Termin: Sonntag, 18.10.2020 – 14 Uhr

Veranstaltungsort: Großer Saal im Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, 70182 Stuttgart (Bohnenviertel) – Der Eintritt ist frei!

Corona-bedingt begrenzte Teilnehmerzahl, daher verbindliche Anmeldung beim Veranstalter Buch & Plakat notwendig (Tel: 0711 24 62 38 oder E-Mail: kontakt@buch-plakat.de). Die aktuellen Corona-Regeln sind einzuhalten!

Diese Veranstaltung wird vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart gefördert. Herzlichen Dank dafür!

Stadtspaziergang: Rund um den Charlottenplatz am 10.10.2020

Oktober 2020

Rückfront  StadtPalais

Obwohl der Charlottenplatz heute einen eher hässlichen Verkehrsknotenpunkt darstellt, lassen viele historische Gebäude erahnen, welch wechselvolle und bedeutende Geschichte er einst hatte.

Er  ist heute von einer ganzen Reihe historischer Baudenkmäler umringt: Das Alte Waisenhaus, besser bekannt als „Planie“, das StadtPalais (ehemaliges Wilhelmspalais), das das Stadtmuseum beherbergt, das „Hotel Silber“, die ehemalige Gestapozentrale. Von manchen wichtigen Gebäuden ist heute nichts mehr zu sehen wie z. B. von der Hohen Carlsschule, einst eine Kaderschmiede, oder dem ehemaligen Esslinger Tor, durch das einst Schiller floh.

Robert Tetzlaff führt durch rund 350 Jahre Stadtgeschichte und erinnert an helle und dunkle Zeiten.

Termin: 10.10.2020 – Treffpunkt: 15 Uhr vor dem Haupteingang des StadtPalais/Stadtmuseums. Teilnahmegebühr: 10 EUR/Person (zahlbar vor Ort), Dauer: Ca. 2 Stunden

Begrenzte Teilnehmerzahl! Eine Teilnahme ist nur mit Anmeldung beim Veranstalter möglich: Buch & Plakat, Tel. (0711) 24 62 38 oder E-Mail: kontakt@buch-plakat.de. Es gelten die aktuellen Coronaregeln!

Im Rahmen von „Kultur für Alle“ werden zwei Freikarten für Inhaber/-innen der BonusCard + Kultur zur Verfügung gestellt. Bitte bei der Anmeldung angeben!

 

30 Jahre deutsche Wiedervereinigung 1990 – 2020

September 2020

Das Thema „Wiedervereinigung“ ist aus aktuellem Anlass DAS Thema dieser Woche, was sich natürlich in allen Medien widerspiegelt. Vieles ist inzwischen zusammen gewachsen, doch bis zu den versprochenen „blühenden Landschaften“ ist es noch weit. Vielleicht möchten Sie selbst etwas zum Thema nachlesen oder sich in den Text eines in der ehemaligen DDR aufgewachsenen Autors vertiefen? Wir stellen Ihnen hier eine Auswahl aus unserem Sortiment vor. Sie können diese Titel bei uns bestellen (E-Mail: kontakt@buch-plakat.de). Die genannten Preise enthalten die aktuelle Umsatzsteuer, verstehen sich jedoch zuzüglich Versandkosten (im Inland bis 1000g = 2 EUR, darüber 4,80 EUR). Versandkosten ins Ausland auf Anfrage (länderabhängig).

Sachbücher

Dahn, Daniela: Westwärts und nicht vergessen. Vom Unbehagen in der Einheit. 20. – 24. Taus., Rowohlt Verlag Berlin, 1996. 8°, Pappeinband mit Schutzumschl., dieser etwas angestaubt und hinten lichtrandig, sonst gutes Exemplar, 207 S., Best. Nr. 45487, Preis:  8,50 EUR

Gotschlich, Helga: Ausstieg aus der DDR. Junge Leute im Konflikt. 1. Aufl., Verlag der Nationen Berlin, 1990. 8°, Softcover, gutes Exemplar, 269 S. mit zahlreichen SW-Abb., Best. Nr. 11895, Preis:   8,00 EUR

Ketman, Per (Hg.): Geh doch rüber! Begegnungen von Menschen aus Ost und West. Ein Lesebuch. Sammlung Luchterhand 631. Hermann Luchterhand Verlag Darmstadt Neuwied, 1986. Kl.-8°, Softcover, Papier qualitätsbedingt etwas bräunlich, sonst gutes Exemplar, 174 S., Best. Nr. 36366, Preis:  9,50 EUR

Knappe, Beate: Bestandteil, Stück vom Ganzen. Frauen in Chemnitz/DDR. Fotografien von Beate Knappe. Herausgegeben von der Hans-Böckler-Stiftung. Schüren Presseverlag Berlin, 1992. Quer-8°, Hardcover, gutes Exemplar, 117 S., Best. Nr. 36726, Preis:  11,00 EUR

Neues Forum Leipzig (Hg.): Jetzt oder nie – Demokratie. Leipziger Herbst ‘89. Mit einem Vorwort von Rolf Henrich. 1. Aufl., C. Bertelsmann Verlag München, 1990. Gr.-8°, Softcover, gutes Exemplar, 347 S. mit SW-Abb., Best. Nr. 35652, Preis:  10,00 EUR

Schorlemmer, Friedrich: Träume und Alpträume. Einmischungen 1982 – 90. Mit einer Vorbemerkung von Walter Jens. Erste Auflage. Verlag der Nation Berlin, 1990. 8°, Softcover, Einband minimal berieben und vorderer Einbanddeckel mit Knick, ordentliches Exemplar, 189 S., Best. Nr. 36767, Preis:  6,00 EUR

Siegler, Bernd: Auferstanden aus Ruinen … Rechtsextremismus in der DDR. Critica Diabolis 32. Edition Tiamat Berlin, 1991. 8°, Softcover, eine Ecke leicht gestaucht, Kanten etwas bestoßen, sonst gutes Exemplar, 191 S., Best. Nr. 41147, Preis:  9,00 EUR

Belletristik

Hein, Christoph: Drachenblut. Novelle. Die Kleine Reihe. Ausstattung: Juergen Seuss. Büchergilde Gutenberg Frankfurt a. M., 1985. Kl.-8°, Pappeinband mit Schutzumschl., dieser etwas aufgehellt und minimal fransig, gutes Exemplar, 205 S., Best. Nr. 44988, Preis:  9,00 EUR
Die Originalausgabe erschien in der DDR unter dem Titel „Der fremde Freund“.

Hein, Christoph: Horns Ende. Roman. Mit einem Nachwort von Christel Berger. DDR-Bibliothek Band 8. Gesamtausstattung der Reihe: Juergen Seuss. Verlag Faber & Faber Leipzig, 1996. 8°, Leineneinband mit Schutzumschl., frisches Exemplar, 297 S., Best. Nr. 34442, Preis: 10,00 EUR

Jakobs, Karl-Heinz: Beschreibung eines Sommers. Roman. Mit einem Nachwort von Thorsten Ahrend. Gesamtausstattung der Reihe: Juergen Seuss.  Die DDR-Bibliothek Band 3. Verlag Faber & Faber / Sisyphos-Presse Leipzig, 1995. 8°, Leineneinband mit Schutzumschl., gutes Exemplar, 252 S., Best. Nr. 35266, Preis: 10,00 EUR

Kant, Hermann: Das Impressum. Roman. Mit einem Nachwort von Dieter Schlenstedt. Gesamtausstattung der Reihe: Juergen Seuss.  Die DDR-Bibliothek Band 17. Verlag Faber & Faber Leipzig, 1999. 8°, Leineneinband mit Schutzumschl., gutes Exemplar, 493 S., Best. Nr. 35300, Preis:  10,00 EUR

Kirsch, Rainer: Kopien nach Originalen. 4 Portraits aus der DDR: Der Chirurg Professor Schober. Der Professor für Schweißtechnik Dr. Gilde. Der Philosoph Professor Loeser. Ansicht Roßleben/Unstrut. Quartheft 70. Verlag Klaus Wagenbach Berlin, 1974. 8°, Softcover, Rücken leicht lichtgebräunt, sonst gutes Exemplar, 93 S. mit drei Abb., Best. Nr. 38593, Preis: 10,00 EUR

Neutsch, Erik: Spur der Steine. Roman. Mitteldeutscher Verlag Halle Leipzig, o. J.. 8°, Leineneinband mit Schutzumschl., eine Ecke bestoßen, sonst gutes Exemplar, 777 S., Best. Nr. 11678, Preis:  11,00 EUR

Otto, Herbert: Der Traum vom Elch. Roman. Mit einem Nachwort von Carsten Wurm. Gesamtausstattung der Reihe: Juergen Seuss. Die DDR-Bibliothek Band 18. Verlag Faber & Faber Leipzig, 1999. 8°, Leineneinband mit Schutzumschl., gutes Exemplar, 317 S., Best. Nr. 35305, Preis:  10,00 EUR

Strittmatter, Erwin: Wie der Regen mit dem See redet. Das große Erwin-Strittmatter-Buch. Herausgegeben von Klaus Walther. Aufbau TB 5434. 3. Aufl., Aufbau Taschenbuch Verlag Berlin, 2003. 8°, Softcover, Einband etwas berieben, sonst gutes Exemplar, 425 S., Best. Nr. 39594, Preis:  8,00 EUR

Wolf, Christa: Störfall. Nachrichten eines Tages. Ausstattung: Juergen Seuss. Die Kleine Reihe. Büchergilde Gutenberg Frankfurt a. M., 1987. Kl.-8°, Pappeinband mit Schutzumschl., Widmung auf Schmutztitel, sonst gutes Exemplar, 164 S., Best. Nr. 46246, Preis: 7,00 EUR

Abschied vom Lesegarten 2020

September 2020

Am Samstag, 05.09.2020 fand der letzte Lesegarten 2020 statt. Alle sechs Nachmittage mussten mit sehr viel weniger Zuhörerinnen und Zuhörer als in den vergangenen Jahren auskommen. Erlaubt waren auf der Terrasse des Bischof-Moser-Hauses leider nur 20 Personen, was zu vielen Absagen führte. Aber  diejenigen, die teilnehmen konnten, erlebten interessante Nachmittage, die manchmal nachdenklich machten, aber einen auch zum Schmunzeln brachten. Dies gilt ganz besonders für den Nachmittag, an dem Gerhard Polacek, selbst Österreicher, in die Geheimnisse der österreichischen Seele einführte.

Auch wenn vieles schwieriger für uns war als in den vergangenen Jahren, war es aus unserer Sicht der Mühe wert. Wir danken allen Beteiligten ganz herzlich:

  • unserem Publikum, das sich mustergültig an die Corona-Regeln hielt
  • unseren Sprecherinnen: Hede Beck, Renate Fischer, Barbara Stoll und Olivia Wallner sowie dem Schauspieler Gerhard Polacek, der uns sein eigenes Programm präsentierte
  • den Mitarbeiter/-innen des Bischof-Moser-Hauses
  • und natürlich dem Bezirksbeirat Mitte, der durch seine Förderung die Veranstaltungsreihe erst möglich machte.  Hier gilt unser besonderer Dank der Bezirksvorsteherin Veronika Kienzle, die uns Mut machte und Anregungen gab.