Die Büchergilde Gutenberg

Ein Schwerpunkt unseres Sortiments bildet die Büchergilde Gutenberg von 1924 bis 1933, die Exilgilde und die neueren Titel ab 1945.

 Was ist das besondere an der Büchergilde Gutenberg?

Die Büchergilde ist eine Buchgemeinschaft oder modern ausgedrückt „ein Buchklub“ und wurde 1924 mit einem hohen Anspruch vom „Bildungsverband der deutschen Buchdrucker“ gegründet: es sollten inhaltlich gute Bücher in ansprechender Gestaltung für Gewerkschaftsmitglieder zu erschwinglichen Preisen hergestellt und vertrieben werden. Das erste Buch, das in der neuen Büchergilde erschien, war Mark Twains „Mit heiteren Augen“, das wohl bekannteste war 1926 „Das Totenschiff“ von B. Traven, das immer wieder neu aufgelegt wurde.

 Als die Büchergilde 1933 zwangsweise in die Deutsche Arbeitsfront eingegliedert wurde, ging ein Teil des Leitungsteams ins Exil, zunächst nach Wien und Prag, dann nach Zürich. Immer blieb der Anspruch bestehen, gute Bücher herzustellen, die sich auch Arbeiter/-innen leisten konnten.

Dies gilt auch heute noch und so ist es kein Wunder, dass manches neues Buch der Büchergilde einen Preis erhält.

Wenn Sie mehr über die Büchergilde wissen möchten, wenden Sie sich am besten an Ihre örtliche Büchergilden-Filiale. In Stuttgart finden Sie den Buchtreff Büchergilde in der Willi-Bleicher-Straße 20 (Gewerkschaftshaus) mitten im Zentrum (gegenüber dem Haus der Wirtschaft). Frau Kolwe, die Inhaberin, beantwortet Ihnen gerne alle Fragen und zeigt Ihnen die Neuerscheinungen. Zu Quartalsbeginn, jeweils am ersten Samstag, um 16 Uhr stellt dort das „Trio Leselust“ einige Neuerscheinungen vor. Gäste sind herzlich willkommen. Sie erreichen den Buchtreff Büchergilde telefonisch unter 0711 2249310 oder per Email: buechergilde-stuttgart@arcor.de

Der Buchtreff Büchergilde stellt uns übrigens seit mehreren Jahren ein Schaufenster zur Verfügung, in dem wir einen kleinen Teil unseres Sortiment jeweils unter einem Thema präsentieren. Herzlichen Dank!

Anmerkungen