Das Bohnenviertel

Das Bohnenviertel, heute durch eine Schnellstraße vom Rest der Innenstadt abgeteilt, hat seinen ursprünglichen Charme erhalten. In der Wagnerstraße können Sie noch über Kopfsteinpflaster gehen und Einblicke in malerische Höfe nehmen. Kleine Läden, die Antiquitäten, individuellen Schmuck, Designermode und vieles mehr bieten, laden zum Bummeln ein.

Das Bohnenviertel ist auch ein literarisches Viertel: Wilhelm Hauff schrieb in der Kanalstraße einst seine Märchen, Wolfgang Schorlaus Detektiv Georg Dengler wohnt direkt über der Weinstube „Basta“ und das alte Gewerkschaftshaus in der Esslinger Straße lockte mit seiner Bücherei manchen Lesehungerigen zu sich. Das am meisten ausgeliehene Buch war übrigens August Bebels „Die Frau und der Sozialismus“.

Auch für Kulinarisches ist in jeder Preisklasse gesorgt. Weinstuben, gehobene Speiselokale und Bistros sorgen dafür, dass niemand hungrig oder durstig bleibt.

Seinen Namen erhielt das Bohnenviertel übrigens, weil die arme Bevölkerung in den Gärtchen Bohnen anpflanzte, die nach der Ernte an Schnüren zum Trocknen an den Häusern aufgehängt wurden. Heute hängen natürlich keine Bohnen mehr an den Häusern, doch ein Viertel mit besonderem Charme ist es geblieben.

Das Bohnenviertel – mitten in der Stadt, mitten im Leben!

Stichwort(e): , , , , , ,

Anmerkungen