Texte zum Stichwort ‘Hotel Silber’

Stadtspaziergang: Rund um den Charlottenplatz am 10.10.2020

Oktober 2020

Rückfront  StadtPalais

Obwohl der Charlottenplatz heute einen eher hässlichen Verkehrsknotenpunkt darstellt, lassen viele historische Gebäude erahnen, welch wechselvolle und bedeutende Geschichte er einst hatte.

Er  ist heute von einer ganzen Reihe historischer Baudenkmäler umringt: Das Alte Waisenhaus, besser bekannt als „Planie“, das StadtPalais (ehemaliges Wilhelmspalais), das das Stadtmuseum beherbergt, das „Hotel Silber“, die ehemalige Gestapozentrale. Von manchen wichtigen Gebäuden ist heute nichts mehr zu sehen wie z. B. von der Hohen Carlsschule, einst eine Kaderschmiede, oder dem ehemaligen Esslinger Tor, durch das einst Schiller floh.

Robert Tetzlaff führt durch rund 350 Jahre Stadtgeschichte und erinnert an helle und dunkle Zeiten.

Termin: 10.10.2020 – Treffpunkt: 15 Uhr vor dem Haupteingang des StadtPalais/Stadtmuseums. Teilnahmegebühr: 10 EUR/Person (zahlbar vor Ort), Dauer: Ca. 2 Stunden

Begrenzte Teilnehmerzahl! Eine Teilnahme ist nur mit Anmeldung beim Veranstalter möglich: Buch & Plakat, Tel. (0711) 24 62 38 oder E-Mail: kontakt@buch-plakat.de. Es gelten die aktuellen Coronaregeln!

Im Rahmen von „Kultur für Alle“ werden zwei Freikarten für Inhaber/-innen der BonusCard + Kultur zur Verfügung gestellt. Bitte bei der Anmeldung angeben!

 

Friedrich Schlotterbeck – ein Stuttgarter Widerstandskämpfer

November 2019

An den mutigen Stuttgarter Widerstandskämpfer Friedrich Schlotterbeck erinnert eine Veranstaltung im

„Hotel Silber“ am Samstag, 30.11. 2019 um 19 Uhr

Aram Hess, ein Mitglied der Familie Schlotterbeck und die Historikerin Elfriede Samo stellen das bewegte Leben von Friedrich Schlotterbeck vor und lesen aus seinen im Exil entstandenen Erinnerungen, die unter dem Titel „…Je dunkler die Nacht … Erinnerungen eines deutschen Arbeiters 1933- 1945″ im Schmetterling Verlag jetzt neu aufgelegt wurden.  Aber auch das Leben und Wirken von Friedrich Schlotterbeck nach Kriegsende 1945 in Stuttgart kommt nicht zu kurz.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit Haus der Geschichte, Die AnStifter, NaturFreunde Stuttgart, VVN/BdA Baden-Württemberg und der Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V. Der Eintritt ist frei!

Die Erinnerungen von Friedrich Schlotterbeck sind an diesem Abend vor Ort am Büchertisch erhältlich (gebundener Ladenpreis: 22,00 EUR). Gerne senden wir Ihnen den Titel auch zu (plus 1,80 EUR Versand). Am Büchertisch finden Sie auch weitere Bücher zum Thema.

22,- EUR

Zum Tod von Vera Friedländer

Oktober 2019

Heute (28.10.2019) erreichte uns die Nachricht, dass Vera Friedländer,  eine der großen Kämpferinnen gegen den alten Nationalsozialismus und heutigen Rechtsextremismus im Alter von 91 Jahren verstorben ist.

Vera Friedländer galt bei den Nazis als sogenannte „Halbjüdin“ und war selbst ein Opfer des Nationalsozialismus: sie musste als junges Mädchen in einem Berliner Betrieb der Firma Salamander  Zwangsarbeit leisten.  In ihrem Buch „Ich war Zwangsarbeiterin bei Salamander“ (auch unter dem Titel „Man kann nicht eine halbe Jüdin sein“ erschienen) beschreibt sie diese schlimme Zeit sehr anschaulich.

Doch Vera Friedländer gab nie auf! Sie überlebte – anders als viele Mitglieder ihrer Familie – glücklicherweise den Nationalsozialismus, konnte studieren und erhielt als Germanistin eine Professur für Deutsche Sprache an der Humboldt-Universität in Berlin. Sie engagierte sich gegen Rechts, war Mitbegründerin des Jüdischen Kulturvereins Berlin, ging als Zeitzeugin in Schulen und beteiligte sich am Projekt Stolpersteine. Im März 2019 war sie als Zeitzeugin im „Hotel Silber“ und las dort aus ihrem Buch „Ich war Zwangsarbeiterin bei Salamander“.

14,99 EUR

Wir danken Vera Friedländer für ihr großes Engagement und dafür, dass sie viele ein Vorbild war und bleibt. Sie war eine Frau mit aufrechtem Gang!

Falls Sie das Buch von Vera Friedländer kaufen möchten, senden wir es Ihnen gerne zu (plus 1,80 EUR Versandkosten) oder wir hinterlegen es für Sie beim Buchtreff Büchergilde am Charlottenplatz in Stuttgart-Mitte.

 

Neuer Stadtspaziergang und Lesegarten 5: Auf hoher See

August 2018

Palais Hügel um 1830

Am Donnerstag, 23.08.2018 findet um 17 Uhr zum ersten Mal der neue Stadtspaziergang statt:

Rund um den Charlottenplatz

Obwohl der Charlottenplatz heute einen eher hässlichen Verkehrsknotenpunkt darstellt, lassen viele historische Gebäude erahnen, welche wechselvolle und bedeutende Geschichte er einst spielte.

Der Charlottenplatz ist auch in der Gegenwart noch von einer ganzen Reihe historischer Baudenkmäler umringt: Das Alte Waisenhaus, besser bekannt als „Planie“, das ehemalige Wilhelmspalais, das das neue Stadtmuseum beherbergt, das „Hotel Silber“, wo einst die ehemalige Gestapozentrale ihren Sitz hatte. Von manchen wichtigen Gebäuden ist heute nichts mehr zu sehen wie z. B. von der Hohen Carlsschule oder dem ehemaligen Esslinger Tor, durch das einst Schiller floh.

Robert Tetzlaff führt durch rund 350 Jahre Stadtgeschichte und erinnert an helle und dunkle Zeiten.
Treffpunkt: vor dem Haupteingang des Wilhelmspalais/Stadtmuseums (bei der Haltestelle Charlottenplatz). Dauer: ca. 2 Stunden. Teilnahmegebühr: 10,00 EUR pro Person – Anmeldung erbeten unter 0711 24 62 38 oder kontakt@buch-plakat.de. Für Gruppen kann auch ein Extra-Termin vereinbart werden.

Zwei Tage später findet der vorletzte Termin des Lesegartens 2018 statt, bei dem sich alles um das Meer dreht.

Auf hoher See  

Die See/das Meer ist für viele ein Sehnsuchtsort, für andere eher ein Ort des Schreckens. Kein Wunder, dass sich viele literarische Werke ganz unterschiedlicher Art damit befassen. Wir stellen Ihnen bekanntere und unbekanntere Texte zu diesem Thema vor. Die Spanne reicht von Joseph Conrad und Herman Melville über Sarah Kirsch bis zu Hakan Günday. Der Lesegarten 2018 wird freundlicherweise vom Bezirksbeirat Mitte der Landeshauptstadt Stuttgart gefördert.

Textzusammenstellung: Monika Lange-Tetzlaff, Veranstalter: Buch & Plakat. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei, evt. Verzehr muss selbst getragen werden!

Termin: Samstag, 25.08.2018, 14:45 Uhr. Ort: Garten der Weinstube „Schellenturm“, Ecke Wagner- und Weberstraße im Bohnenviertel (Stuttgart-Mitte). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei, evt. Verzehr muss selbst getragen werden! Das Gesmatprogramm des Lesegartens finden Sie hier: Programm_Lesegarten_2018

c: panthermdia.net/mppriv

Stadtspaziergang: Stuttgart reißt ab! Die Abrisssünden der Stadt seit den Nachkriegsjahren

Februar 2012

Auch wenn jetzt jeder beim Stichwort „Abriss“ an den Hauptbahnhof und seine Seitenflügel denkt, hat Stuttgart in dieser Hinsicht leider mehr zu bieten.

 Immer wieder wurden in Stuttgart  Gebäude und Ensembles abgerissen, die es verdient hätten, erhalten zu bleiben. In einzelnen Fällen, wie beim ehemaligen Kaufhaus Schocken, bereute man dies hinterher. Aber da war es zu spät! März 2012

 Auch die Überreste der Hohen Carlsschule fielen nicht dem Krieg zum Opfer, wie oft angenommen wird, sondern der Spitzhacke der Nachkriegszeit.  Gelegentlich können breite Proteste jedoch auch einen Abriss oder Komplett-Umbau verhindern wie z. B. beim „Hotel Silber“.

 Die Führung erinnert an verschiedene verlorene Bauwerke und zeigt auch Beispiele eines erfolgreichen Widerstands gegen Abrisspläne.

Neuer Termin: Samstag, 28. April 2012, 15 Uhr

Nächster Termin: Samstag, 24. März 2012, 15 Uhr (erledigt!) 

Treffpunkt : Ecke Esslinger Straße und Kanalstraße (bei der Haltestelle Charlottenplatz). Dauer: ca. 2 bis 2,5 Stunden.

Teilnahmegebühr: 9,00 EUR pro Person. Bitte anmelden (Email: kontakt@buch-plakat.de oder Telefon: 0711 13497860).