Thema ‘Stadtspaziergänge’

Stadtspaziergang: Die Siedlung Ostheim am 7. Mai 2022

April 2022

Zu den wichtigsten Sozialreformern Stuttgarts gehörte Eduard Pfeiffer (1835 – 1921). Auf seine Initiative hin gründete sich 1866 der „Verein zum Wohl der arbeitenden Klassen“, dessen Vorsitzender er 45 Jahre lang war. Dieser Verein leistete Pionierarbeit u. a. auf dem Gebiet des sozialen Wohnungsbaus. Ende des 19. Jahrhunderts entstanden in Stuttgart die Arbeitersiedlungen Süd-, West- und Ostheim. Die Siedlung Ostheim, an der auch der namhafte Architekt Karl Hengerer beteiligt war, ist bis heute fast völlig erhalten und stellt ein Kleinod im Stuttgarter Osten dar. Den Stadtspaziergang leitet Robert Tetzlaff.

   In der Siedlung Ostheim

Termin: Samstag, 07.05.2022 – 15 Uhr

Treffpunkt: Urachplatz (Bushaltestelle Linie 42 stadteinwärts) – Teilnehmergebühr: 10 EUR (zahlbar vor Ort), Dauer: Ca. 2 Stunden

Begrenzte Teilnehmerzahl. Eine Teilnahme ist nur mit Anmeldung beim Veranstalter möglich. Veranstalter: Buch & Plakat, Tel. (0711) 24 62 38 oder E-Mail: kontakt@buch-plakat.de
Im Rahmen von „Kultur für Alle“ werden zwei Freikarten für Inhaber/-innen der BonusCard + Kultur zur Verfügung gestellt.

Hier finden Sie unsere Übersicht 2022: Stadtspaziergaenge_2022

Vorschau: Friedensgala 26.05.2022 – 11 Uhr Friedensgala_260522. Bitte besorgen Sie sich rechtzeitig Eintrittskarten beim Theaterhaus!

Stadtspaziergang: Die Gänsheide und ihre Villen

April 2022

Galerie Valentien

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begannen vermögende Stuttgarter/-innen sich repräsentative Stadtvillen auf der Gänsheide zu errichten. Bald wurde die Gänsheide zum angesagten Wohngebiet der „Schönen und Reichen“. Verleger, Künstler und Mäzene haben dort ihre Spuren hinterlassen. Die Villen sind sehr unterschiedlich gestaltet, das reicht vom repräsentativen Landhaus bis zum eher urigen „Kanonenhäuschen“. Den Stadtspaziergang leitet Robert Tetzlaff.

Hinweis: Die Villen können innen nicht besichtigt werden, da sie sich fast ausschließlich in Privatbesitz befinden und bewohnt sind.

Termin: Samstag, 23.04.2022 – 15 Uhr, Treffpunkt: Stadtbahnhaltestelle „Bubenbad“ in der Anlage. Dauer: ca. 2 bis 2,5 Stunden, Teilnehmerbeitrag: 10 EUR/Person (zahlbar vor Ort)

Begrenzte Teilnehmerzahl. Eine Teilnahme ist nur mit Anmeldung beim Veranstalter möglich. Veranstalter: Buch & Plakat, Tel. (0711) 24 62 38 oder E-Mail: kontakt@buch-plakat.de

Im Rahmen von „Kultur für Alle“ werden zwei Freikarten für Inhaber/-innen der BonusCard + Kultur zur Verfügung gestellt. Bitte bei der Anmeldung angeben!

Aktuell gilt keine Maskenpflicht, doch empfehlen wir Ihnen das Tragen einer Maske, da der Abstand von 1,5 m nicht immer eingehalten werden kann. Hier unser Programm für 2022: Stadtspaziergaenge_2022

Vorschau: Friedensgala 26.05.2022 – 11 Uhr Friedensgala_260522

Unsere nächsten Angebote für Sie: Die Ukraine verschwindet oder Putin! und ein Stadtspaziergang

März 2022

c: panthermedia/gmstockstudio

Die Ukraine verschwindet oder Putin!

Eine gemeinsame Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg und Buch & Plakat

Das 20. Jahrhundert meinte es nicht gut mit der Ukraine zwischen Ostsee und Schwarzem Meer gelegen. Sie ist ein Staat, über den wir meist nicht viel wissen, außer, dass er immer wieder von Besatzern heimgesucht wurde: Hitlers Wehrmacht, die Waffen-SS, die Rote Armee, ukrainische Nationalisten, sowjetische und polnische Partisanen. Danach folgten fast fünfzig Jahre sowjetischer Herrschaft. Doch die Sehnsucht nach Selbstbestimmung und Freiheit ließ sich nicht unterdrücken. Die Ukraine fand ihren Weg zur demokratischen Republik und kämpft heute gegen Putins Machtanspruch und darum, die Eigenständigkeit und auch die kulturelle Vielfalt des Landes zu erhalten.

Im ersten Teil der Veranstaltung wird der Büroleiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Kiew, Ivo Georgiev, zugeschaltet, um über die Hintergründe des kriegerischen Konflikts zu informieren.

Im zweiten Teil stellt das Team von Buch & Plakat, Monika Lange-Tetzlaff und Robert Tetzlaff, wichtige und aktuelle Autoren/-innen aus der Ukraine mit Textauszügen vor. Mit ihren Werken leisten die Schriftsteller/-innen einen wichtigen Beitrag, die blutige Vergangenheit und die kriegerische Gegenwart zu verarbeiten. Die literarischen Texte liest die Schauspielerin Hede Beck!

Termin: 04. April 2022 – 18:30 Uhr, Ort: Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45, 70182 Stuttgart

Eintritt frei – eine Anmeldung ist nicht erforderlich! Im Bischof-Moser-Haus gilt auch nach dem 02.0 april 2022 Maskenpflicht und die 2 G-Regel.

Kontakt für Rückfragen: Buch & Plakat, Tel. 0711 24 62 38 oder E-Mail: kontakt@buch-plakat.de

Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen des Landes Baden-Württemberg!

 

Spuren jüdischen Lebens rund ums Hospitalviertel – ein Stadtspaziergang

Nach dem Verbot einer Ansiedlung in Stuttgart Ende des 15. Jahrhunderts konnten sich jüdische Familien erst mit Beginn des 19. Jahrhunderts wieder in Stuttgart niederlassen. Es entwickelte sich eine prosperierende jüdische Gemeinde, die viel zum wirtschaftlichen Erfolg der Stadt beitrug und an der Entwicklung der Stadt einen regen Anteil hatte.

Auch wenn durch Shoah und Bombenkrieg viele Spuren des ehemaligen jüdischen Lebens vernichtet wurden, findet man doch immer wieder Erinnerungen an die zerstörte Kultur. Im Mittelpunkt dieses Stadtspaziergangs steht das Hospitalviertel, wo sich die Synagoge befindet und der jüdische Teil des Hoppenlau-Friedhofs. Männer bitte Kopfbedeckung mitbringen! Den Stadtspaziergang leitet Robert Tetzlaff.

Termin: Samstag, 02.04.2022 – 15 Uhr. Treffpunkt: Seiteneingang des Hoppenlau-Friedhofs bei der „Alten Reithalle“. Begrenzte Teilnehmerzahl.

Anmeldung beim Veranstalter erforderlich (Buch & Plakat Telefon: 0711 24 62 38 oder E-Mail: kontakt@buch-plakat.de)! Teilnahmegebühr: 10 EUR/Person (zahlbar vor Ort), Dauer: Ca. 2 Stunden

Im Rahmen von „Kultur für Alle“ werden zwei Freikarten für Inhaber/-innen der BonusCard + Kultur zur Verfügung gestellt.

Es gelten die aktuellen Coronabestimmungen des Landes Baden-Württemberg!  Hier finden Sie die Übersicht über unsere Stadtspaziergänge 2022! Stadtspaziergaenge_2022

Vor der Synagoge

Stadtspaziergang: Das Bohnenviertel – zwischen Idylle und Großstadt

März 2022

Das Bohnenviertel, zwischen Charlottenplatz und Züblin-Parkhaus im Herzen von Stuttgart gelegen, ist zusammen mit dem Leonhardsviertel der einzige Überrest der historischen Stuttgarter Innenstadt. Das Quartier entstand Ende des 14. Jahrhunderts als erste Erweiterung des mittelalterlichen Stuttgarts.

Im Bohnenviertel

Obwohl mitten in der Stadt gelegen, findet man hier lauschige Hinterhöfe, urige Kneipen und gehobene Restaurants, Beschaulichkeit und Ruhe. Doch dies ist nur die eine Seite des Quartiers: das in den 1980er Jahren erfolgreich sanierte Bohnenviertel muss heute u.a. gegen die ausufernden Bordellbetriebe aus dem benachbarten Leonhardsviertel und deren Begleiterscheinungen kämpfen. Hinzu kommen städtebauliche Sünden, aber auch Versuche dem entgegen zu steuern.

Die Führung unter der Leitung von Robert Tetzlaff zeigt die verschiedenen Facetten des Viertels auf. Eine Teilnahme ist nur mit Anmeldung möglich (begrenzte Teilnehmer/-innenzahl)

Termin: Samstag, 19.03.2022 –  15 Uhr. Treffpunkt: Planie, vor dem Eingang der IFA-Galerie (bei der Haltestelle Charlottenplatz). Veranstalter: Buch & Plakat. Dauer: ca. 2 bis 2,5 Stunden. Teilnahmegebühr: 10,00 EUR (zahlbar vor Ort in bar) – Anmeldung beim Veranstalter erforderlich (Buch & Plakat Telefon: 0711 24 62 38 oder E-Mail: kontakt@buch-plakat.de)!

Im Rahmen von „Kultur für Alle“ werden zwei Freikarten für Inhaber/-innen der BonusCard + Kultur zur Verfügung gestellt. Bitte bei der Anmeldung angeben!

Bitte die tagesaktuellen Corona-Bestimmungen beachten (Maske!) und denken Sie bitte an bequeme Schuhe (teilweise Kopfsteinpflaster!).

Spuren jüdischen Lebens rund ums Stuttgarter Rathaus – ein Stadtspaziergang

Oktober 2021

Dieser Stadtspaziergang ist ausgebucht!

Im 19. Jahrhundert entstand in Stuttgart wieder eine jüdische Gemeinde. Dies trug nachhaltig zur Entwicklung in Württemberg bei: ökonomisch, kulturell und sozialpolitisch. Obwohl der Anteil der jüdischen Bevölkerung nie mehr als ein Prozent der Gesamtbevölkerung betrug und sie einen wertvollen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung leistete, schlug den jüdischen Mitbürger/-innen eine starke Ablehnung entgegen.

Beschneidung

Dieser Stadtspaziergang zwischen Stiftskirche und Wilhelmsbau folgt den Spuren dieses Wirkens und macht Vergessenes wieder lebendig. Den Spaziergang leitet Robert Tetzlaff.

Termin: Samstag, 16.10.2021 – 15 Uhr – Treffpunkt: vor dem Haupteingang der Stiftskirche – Dauer: ca.  2,0 bis 2,5 Stunden

Teilnehmerbeitrag: 10 EUR/Person (zahlbar bar vor Ort) Für Inhaber/-innen der BonusCard+Kultur stehen zwei Freikarten zur Verfügung (bitte bei der Anmeldung angeben!)

Eine Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung beim Veranstalter Buch & Plakat (Tel. 0711 24 62 38 bzw. E-Mail: kontakt@buch-plakat.de) möglich (begrenzte Teilnehmerzahl).

Der Stadtspaziergang ist Teil der Veranstaltungsreihe „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.  

 

 

 

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Auf den Spuren jüdischen Lebens rund ums Hospitalviertel – ein Stadtsapziergang

August 2021

Vor der Synagoge

Nach dem Verbot einer Ansiedlung in Stuttgart Ende des 15. Jahrhunderts konnten sich jüdische Familien erst mit Beginn des 19. Jahrhunderts wieder in Stuttgart niederlassen. Es entwickelte sich eine prosperierende jüdische Gemeinde, die viel zum wirtschaftlichen Erfolg der Stadt beitrug und an der Entwicklung der Stadt einen regen Anteil hatte.

Auch wenn durch Shoah und Bombenkrieg viele Spuren des ehemaligen jüdischen Lebens vernichtet wurden, findet man doch immer wieder Erinnerungen an die zerstörte Kultur. Im Mittelpunkt dieses Stadtspaziergangs steht das Hospitalviertel, wo sich die Synagoge befindet und der jüdische Teil des Hoppenlau-Friedhofs. Männer bitte Kopfbedeckung mitbringen! Den Stadtspaziergang leitet Robert Tetzlaff.

Termin: Samstag, 18.09.2021 – 15 Uhr. Treffpunkt: Seiteneingang des Hoppenlau-Friedhofs bei der „Alten Reithalle“. Dauer: ca. 2 bis 2,5 Stunden. Teilnahmebeitrag: 10,00 EUR/Person (zahlbar in bar vor Ort). Für Inhaber*innen der BonusCard Kultur stehen zwei Freikarten zur Verfügung. Bitte bei der Anmeldung angeben!

Eine Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung bei Buch & Plakat möglich: Telefon: 0711 24 62 38 oder per E-Mail: kontakt@buch-plakate.de

Es gelten die am Veranstaltungstag gültigen Coronoregeln.

Die Leonhardsvorstadt – ein Stadtspaziergang

August 2021

Blick auf die Leonhardskirche

Bereits Ende des 14. Jahrhunderts entstand als erste geplante Stuttgarter Stadterweiterung die Leonhardsvorstadt. Sie ist der einzig erhaltene Rest des mittelalterlichen Stuttgarts und umfasst das heutige Bohnenviertel und das Leonhardsviertel. Beide Quartiere haben heute trotz der gemeinsamen Herkunft einen völlig unterschiedlichen Charakter, der von berüchtigt bis beschaulich/romantisch reicht. Doch gerade diese Mischung hat ihren besonderen Reiz.

Beide Viertel sind heute durch das Züblin-Parkhaus getrennt. Ein Verein bemüht sich darum, die beiden heute separaten Teile nach dem Abriss des Parkhauses wieder zu einer Einheit werden zu lassen.

Der Stadtspaziergang startet am Haupteingang der Leonhardskirche und wird von Robert Tetzlaff geleitet.

Termin: Freitag, 20.08.2021 – 16 Uhr. Treffpunkt: vor dem Haupteingang der Leonhardskirche (Stadtbahnhaltestelle „Rathaus“). Dauer: ca. 2,5 Stunden. Teilnahmegebühr: 10 EUR/Person (zahlbar bar vor Ort). Eine Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung beim Veranstalter Buch & Plakat, Telefon: 0711 24 62 38 bzw. E-Mail: kontakt@buch-plakat möglich.

Im Rahmen von „Kultur für Alle“ werden zwei Freikarten für Inhaber/-innen der BonusCard + Kultur zur Verfügung gestellt (bitte bei der Anmeldung angeben).

Bitte an bequeme Schuhe denken und an die Einhaltung der aktuellen Corona-Bestimmungen!

Stadtspaziergang: Jüdische „Displaced Persons“ im Stuttgarter Westen

Juli 2021

Im Mittelpunkt dieses Stadtspaziergangs steht das DP-Lager in der oberen Reinsburgstraße, das von 1945 bis 1949 existierte.

Susanne Jakubowski, Roland Müller, BM Mayer, BV Möhrle, Ehepaar Tetzlaff
Foto: Thomas Hörner

Der Vormarsch der alliierten Truppen in der Endphase des Zweiten Weltkrieges brachte in Etappen Häftlingen aus Konzentrationslagern und Zwangsarbeiter/-innen die Freiheit. Viele hatten ihre ehemalige Heimat verloren und waren sogenannte „Displaced Persons“ geworden. Für sie schuf die alliierte Militärverwaltung Lager, in denen diese Holocaust-Überlebenden, die häufig traumatisiert waren, versorgt werden konnten.

 

Ein solches Lager befand sich u.a. in der oberen Reinsburgstraße in Stuttgart. Unbekannt geblieben ist auch die Geschichte des Auschwitz-Überlebenden Samuel (= Shmuel) Danziger, der einen Tag nach seiner Ankunft in diesem Lager bei einer Razzia von der deutschen Polizei erschossen wurde. Die Gebäude sind bis heute komplett erhalten, doch bis vor kurzem erinnerte nichts an ihre Geschichte. Dies änderte sich am 11. April 2018 mit der Einweihung einer kleinen Gedenkstätte.

Den Stadtspaziergang leitet Robert Tetzlaff. Begrenzte Teilnehmerzahl, daher Anmeldung beim Veranstalter Buch & Plakat erforderlich: Telefon: 0711 24 62 38 oder E-Mail: kontakt@buch-plakat.de

Termin: Freitag, 06.08.2021  – 16:00 Uhr

Treffpunkt: VVS-Bushaltestelle Leipziger Platz (stadtauswärts), 15 Uhr, Dauer: ca. 2 Stunden

Teilnehmerbeitrag: 10,-EUR/Person (bar zahlbar vor Ort).

Im Rahmen von „Kultur für Alle“ werden zwei Freikarten für Inhaber/-innen der BonusCard + Kultur zur Verfügung gestellt. Bitte bei der Anmeldung angeben!

Unsere Veranstaltungen im Juni 2021

Mai 2021

Wir freuen uns über die Lockerungen und können  nun wieder Veranstaltungen und Stadtspaziergänge durchführen, wenn auch mit Auflagen. Für alle Veranstaltungen gilt, dass eine Anmeldung bei uns (Buch & Plakat) zwingend erforderlich ist. Stand 29.05.2021 können an den Stadtspaziergängen nur max. 5 Personen aus 2 Haushalten teilnehmen. Außerdem können Personen, die vollständig geimpft (2 Impfungen plus 14 Tage Karenzzeit) oder genesen sind teilnehmen. Bitte einen Nachweis mitbringen!

Am Samstag, 12. Juni 2021 um 15 Uhr steht der Stadtspaziergang“Der Hoppenlau-Friedhof“ auf dem Programm.

Auf dem Hoppenlau-Friedhof

Der Hoppenlau-Friedhof

Der Hoppenlau-Friedhof zählt zu den schönsten und interessantesten Friedhöfen in Stuttgart. Zahlreiche bekannte Persönlichkeiten wie z. B. der Dichter Gustav Schwab oder die Scherenschneiderin Luise Duttenhofer haben dort ihre letzte Ruhe gefunden. Weniger bekannt ist, dass auch ein Israelitischer Friedhofsteil dazu gehört. Die Führung leitet Robert Tetzlaff.

Männer bitte Kopfbedeckung mitbringen! Bitte beachten Sie, dass u. U. Teile des Friedhofs wegen Restaurierungsarbeiten nicht besucht werden können. Begrenzte Teilnehmerzahl!

Treffpunkt: 15 Uhr beim Eingang beim Max-Kade-Haus in der Holzgartenstraße,  70174 Stuttgart. Teilnehmerbeitrag: 10,-EUR/Person (zahlbar vor Ort). Im Rahmen von „Kultur für Alle“ werden zwei Freikarten für Inhaber/-innen der BonusCard + Kultur zur Verfügung gestellt.

Endlich kann auch unsere erste Veranstaltung im Rahmen des Jubiläumsjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“  stattfinden:

Sonntag, 13. Juni 2021 – 15 Uhr: Die Kaullas: von Madame Kaulla bis zur Frauenrechtlerin Anna Ettlinger

Madame Kaulla

Die erste Veranstaltung „Die Kaullas – von Madame Kaulla bis zur Frauenrechtlerin Anna Ettlinger“ stellt die Familie Kaulla in den Mittelpunkt, die ein wirtschaftlicher Motor für die Entwicklung von Württemberg, insbesondere von Stuttgart, war. 1802 wurde das erste Stuttgarter Bankhaus von den Geschwistern Kaulla gegründet. Weitläufig verwandt mit der Familie Kaulla war auch die Frauenrechtlerin Anna Ettlinger, die ein selbstbestimmtes Leben für Frauen forderte, was damals ein ungeheures Ansinnen war.  Umrahmt werden soll die Veranstaltung mit Gedichten und Prosatexten aus der Zeit der Kaullas. Nicht verschwiegen wird, dass eine Nachfahrin dieser Familie, nämlich Margarete von Kaulla 1942 nach Ravensbrück deportiert und dort ermordet wurde. Die literarischen Texte aus der Zeit und die Zeitzeugenberichte liest die Schauspielerin Barbara Stoll.

Geänderter Veranstaltungsort: Leonhardskirche am Leonhardsplatz, Stuttgart – Mitte, Haltestelle „Rathaus“.

Der Eintritt ist frei! Anmeldung zwingend erforderlich!

Gleich eine Woche später, am Sonntag, 20.06.2021 – 15 Uhr findet die zweite Veranstaltung dieser Reihe statt:

Alles koscher!?

Gerhard Polacek
Foto: Eric Danzinger

Diese Veranstaltung befasst sich mit dem jüdischen Humor in Form von Witzen und Anekdoten, die der österreichische Schauspieler Gerhard Polacek präsentieren wird.

Der jüdische Humor ist oft eine Kritik an Verhaltensmustern der Mitmenschen und fast immer auch eine Verteidigung der Menschlichkeit gegen jede Ideologie, Gewalt und Engstirnigkeit. Damit unterscheidet er sich grundlegend von sogenannten „Stammtischwitzen“. Die Auseinandersetzung mit dem jüdischen Witz macht deutlich, dass Humor und Lachen nicht auf Kosten anderer gehen muss, sondern durchaus auch Selbstkritik sein kann. Umgekehrt soll durch die Beschäftigung mit dem jüdischen Humor auch deutlich gemacht werden, wie verletztend  und plumb die üblichen Witze oft sind. Angesprochen werden Personen, die sich für jüdische Literatur, hier speziell für Autoren wie z. B. Scholem Alejchem interessieren und Personen, die sich mit Fragen des Humors und seiner Wirkungsweise auseinandersetzen.

Veranstaltungsort: Bischof-Moser-Haus, Wagner-Str. 45, 70182 Stuttgart – Der Eintritt ist frei! Anmeldung zwingend erforderlich!

Beide Veranstaltungen werden vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart gefördert! Herzlichen Dank dafür! Für alle Veranstaltungen gilt:

Bitte beim Veranstalter unter Angabe einer Telefonnummer, unter der Sie auch kurzfristig erreichbar sind, anmelden: Buch & Plakat, Tel. (0711) 24 62 38 oder E-Mail: kontakt@buch-plakat.de und denken Sie bitte an eine medizinische Maske.

 

Corona und kein Ende: Terminverschiebungen

März 2021

Unsere Hoffnungen auf einen raschen und breiten Impfstart und ein gelockertes Frühjahr sind nun erst mal hinfällig:

Fest steht: bis mindestens 18. April (und vermutlich noch länger) können leider keine Veranstaltungen und Stadtspaziergänge stattfinden. Das heißt konkret:

Unser Büchertisch im Foyer des Willi-Bleicher-Hauses anlässlich der Ausstellung über Rosa-Luxemburg ist vorerst eingestellt. Wir hoffen natürlich, dass wir ihn nach dem 18. April wieder aufnehmen können.

Der Stadtspaziergang am 20.03.2021 „Spuren jüdischen Lebens rund ums Hospitalviertel“  fällt aus, ebenso am 10.04.2021  „Spuren jüdischen Lebens rund ums Stuttgarter Rathaus“. Ob am 24.04.2021 der Stadtspaziergang „Jüdische ‚Displaced Persons‘ im Stuttgarter Westen“ durchgeführt weden kann, ist sehr fraglich. Anmeldungen dafür nehmen wir aber entegen.

Unsere Veranstaltung „Die Kaullas – von Madame Kaulla bis zur Frauenrechtlerin Anna Ettlinger“ (geplant für 28.03.2021) mit der Schauspielerin Barbara Stoll am 28.03.2021 muss leider auf Sonntag, 13.06.2021  – 17 Uhr verschoben werden. Wir hoffen, dass wir diesen Termin halten können.

Auch unsere Veranstaltung „Verstummte Stimmen“, die wir in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung durchführen, haben wir inzwischen verschoben. Sie soll nun am Freitag, 02.07.2021 um 19 Uhr im Bürgerzentrum West stattfinden.

Bleiben Sie gesund!