Thema ‘Termine’

Spuren jüdischen Lebens rund ums Stuttgarter Rathaus – ein Stadtspaziergang

Oktober 2021

Dieser Stadtspaziergang ist ausgebucht!

Im 19. Jahrhundert entstand in Stuttgart wieder eine jüdische Gemeinde. Dies trug nachhaltig zur Entwicklung in Württemberg bei: ökonomisch, kulturell und sozialpolitisch. Obwohl der Anteil der jüdischen Bevölkerung nie mehr als ein Prozent der Gesamtbevölkerung betrug und sie einen wertvollen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung leistete, schlug den jüdischen Mitbürger/-innen eine starke Ablehnung entgegen.

Beschneidung

Dieser Stadtspaziergang zwischen Stiftskirche und Wilhelmsbau folgt den Spuren dieses Wirkens und macht Vergessenes wieder lebendig. Den Spaziergang leitet Robert Tetzlaff.

Termin: Samstag, 16.10.2021 – 15 Uhr – Treffpunkt: vor dem Haupteingang der Stiftskirche – Dauer: ca.  2,0 bis 2,5 Stunden

Teilnehmerbeitrag: 10 EUR/Person (zahlbar bar vor Ort) Für Inhaber/-innen der BonusCard+Kultur stehen zwei Freikarten zur Verfügung (bitte bei der Anmeldung angeben!)

Eine Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung beim Veranstalter Buch & Plakat (Tel. 0711 24 62 38 bzw. E-Mail: kontakt@buch-plakat.de) möglich (begrenzte Teilnehmerzahl).

Der Stadtspaziergang ist Teil der Veranstaltungsreihe „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.  

 

 

 

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1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland: Dreh Dich nicht um, der Golem geht um!

September 2021

Die Veranstaltung setzt sich mit der literarischen Rezeption der jüdischen Sage vom Golem auseinander. Ausgehend von der berühmten Prager Sage um Rabbi Löw und Gustav Meyrinks Roman werden auch unbekanntere Bearbeitungen des Stoffs vorgestellt, z. B. von E.T.A. Hoffmann und Paul Celan. Die literarischen Texte liest die Schauspielerin Barbara Stoll, die Rahmentexte sprechen Monika Lange-Tetzlaff und Robert Tetzlaff. Textzusammenstellung: Monika Lange-Tetzlaff M.A..

Diese Veranstaltung wird vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart gefördert und ist Teil der bundesweiten Veranstaltungsreihe „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.

Termin: 09.10.2021 – 15 Uhr, Ort: Saal des Bischof-Moser-Hauses, Wagnerstr. 45, 70182 Stuttgart (Bohnenviertel)

Eintritt frei! Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültigen Corona-Regeln.

Anmeldung beim Veranstalter Buch & Plakat erforderlich. Informationen und Anmeldung unter Tel: 0711 24 62 38 oder E-Mail:

kontakt@buch-plakat.de

 

 

Auf den Spuren jüdischen Lebens rund ums Hospitalviertel – ein Stadtsapziergang

August 2021

Vor der Synagoge

Nach dem Verbot einer Ansiedlung in Stuttgart Ende des 15. Jahrhunderts konnten sich jüdische Familien erst mit Beginn des 19. Jahrhunderts wieder in Stuttgart niederlassen. Es entwickelte sich eine prosperierende jüdische Gemeinde, die viel zum wirtschaftlichen Erfolg der Stadt beitrug und an der Entwicklung der Stadt einen regen Anteil hatte.

Auch wenn durch Shoah und Bombenkrieg viele Spuren des ehemaligen jüdischen Lebens vernichtet wurden, findet man doch immer wieder Erinnerungen an die zerstörte Kultur. Im Mittelpunkt dieses Stadtspaziergangs steht das Hospitalviertel, wo sich die Synagoge befindet und der jüdische Teil des Hoppenlau-Friedhofs. Männer bitte Kopfbedeckung mitbringen! Den Stadtspaziergang leitet Robert Tetzlaff.

Termin: Samstag, 18.09.2021 – 15 Uhr. Treffpunkt: Seiteneingang des Hoppenlau-Friedhofs bei der „Alten Reithalle“. Dauer: ca. 2 bis 2,5 Stunden. Teilnahmebeitrag: 10,00 EUR/Person (zahlbar in bar vor Ort). Für Inhaber*innen der BonusCard Kultur stehen zwei Freikarten zur Verfügung. Bitte bei der Anmeldung angeben!

Eine Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung bei Buch & Plakat möglich: Telefon: 0711 24 62 38 oder per E-Mail: kontakt@buch-plakate.de

Es gelten die am Veranstaltungstag gültigen Coronoregeln.

Die Leonhardsvorstadt – ein Stadtspaziergang

August 2021

Blick auf die Leonhardskirche

Bereits Ende des 14. Jahrhunderts entstand als erste geplante Stuttgarter Stadterweiterung die Leonhardsvorstadt. Sie ist der einzig erhaltene Rest des mittelalterlichen Stuttgarts und umfasst das heutige Bohnenviertel und das Leonhardsviertel. Beide Quartiere haben heute trotz der gemeinsamen Herkunft einen völlig unterschiedlichen Charakter, der von berüchtigt bis beschaulich/romantisch reicht. Doch gerade diese Mischung hat ihren besonderen Reiz.

Beide Viertel sind heute durch das Züblin-Parkhaus getrennt. Ein Verein bemüht sich darum, die beiden heute separaten Teile nach dem Abriss des Parkhauses wieder zu einer Einheit werden zu lassen.

Der Stadtspaziergang startet am Haupteingang der Leonhardskirche und wird von Robert Tetzlaff geleitet.

Termin: Freitag, 20.08.2021 – 16 Uhr. Treffpunkt: vor dem Haupteingang der Leonhardskirche (Stadtbahnhaltestelle „Rathaus“). Dauer: ca. 2,5 Stunden. Teilnahmegebühr: 10 EUR/Person (zahlbar bar vor Ort). Eine Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung beim Veranstalter Buch & Plakat, Telefon: 0711 24 62 38 bzw. E-Mail: kontakt@buch-plakat möglich.

Im Rahmen von „Kultur für Alle“ werden zwei Freikarten für Inhaber/-innen der BonusCard + Kultur zur Verfügung gestellt (bitte bei der Anmeldung angeben).

Bitte an bequeme Schuhe denken und an die Einhaltung der aktuellen Corona-Bestimmungen!

Stadtspaziergang: Jüdische „Displaced Persons“ im Stuttgarter Westen

Juli 2021

Im Mittelpunkt dieses Stadtspaziergangs steht das DP-Lager in der oberen Reinsburgstraße, das von 1945 bis 1949 existierte.

Susanne Jakubowski, Roland Müller, BM Mayer, BV Möhrle, Ehepaar Tetzlaff
Foto: Thomas Hörner

Der Vormarsch der alliierten Truppen in der Endphase des Zweiten Weltkrieges brachte in Etappen Häftlingen aus Konzentrationslagern und Zwangsarbeiter/-innen die Freiheit. Viele hatten ihre ehemalige Heimat verloren und waren sogenannte „Displaced Persons“ geworden. Für sie schuf die alliierte Militärverwaltung Lager, in denen diese Holocaust-Überlebenden, die häufig traumatisiert waren, versorgt werden konnten.

 

Ein solches Lager befand sich u.a. in der oberen Reinsburgstraße in Stuttgart. Unbekannt geblieben ist auch die Geschichte des Auschwitz-Überlebenden Samuel (= Shmuel) Danziger, der einen Tag nach seiner Ankunft in diesem Lager bei einer Razzia von der deutschen Polizei erschossen wurde. Die Gebäude sind bis heute komplett erhalten, doch bis vor kurzem erinnerte nichts an ihre Geschichte. Dies änderte sich am 11. April 2018 mit der Einweihung einer kleinen Gedenkstätte.

Den Stadtspaziergang leitet Robert Tetzlaff. Begrenzte Teilnehmerzahl, daher Anmeldung beim Veranstalter Buch & Plakat erforderlich: Telefon: 0711 24 62 38 oder E-Mail: kontakt@buch-plakat.de

Termin: Freitag, 06.08.2021  – 16:00 Uhr

Treffpunkt: VVS-Bushaltestelle Leipziger Platz (stadtauswärts), 15 Uhr, Dauer: ca. 2 Stunden

Teilnehmerbeitrag: 10,-EUR/Person (bar zahlbar vor Ort).

Im Rahmen von „Kultur für Alle“ werden zwei Freikarten für Inhaber/-innen der BonusCard + Kultur zur Verfügung gestellt. Bitte bei der Anmeldung angeben!

Unsere Angebote im Juli 2021

Juni 2021

Verstummte Stimmen – Stuttgarter Theater im Nationalsozialismus

Auch wenn heute kaum jemand mehr darüber spricht, wurden auch am Stuttgarter Staatstheater jüdische Künstler/-innen ein Opfer der nationalsozialistischen Rassepolitik. Dies betraf sowohl Solisten als auch Chormitglieder, Sänger-/innen, Tänzer/-innen wie Suse Rosen, Schauspieler wie Fritz Wisten oder Regisseure wie Harry Stangenberg.

Von der nationalsozialistischen Rassepolitik waren natürlich auch Künstler an anderen Theatern betroffen wie z. B. Claudius Kraushaar, der ehemalige Intendant des Theaters in der Kleinen Königstraße. Aber auch aus politischen Gründen erhielten Künstler/-innen ein Wirkungsverbot. Der gesamte Kultur- und Bildungsbereich unterlag wie andere Lebensbereiche der faschistischen Politik und wurde systematisch geknebelt.

Obwohl heute Gedenktafeln und Stolpersteine an einige der verfolgten Künstler/-innen erinnern, sind sie heute doch weitgehendst vergessen. Mit dieser Veranstaltung wollen wir an sie und ihr Wirken erinnern und dem Vergessen entgegentreten. Manches aus ihrem Schaffen hat auch die Nachkriegszeit geprägt ohne dass dies wahrgenommen wurde.

Zeitdokumente und literarische Texte aus der Zeit , von der Schauspielerin Barbara Stoll gesprochen, runden die Veranstaltung ab.

Textzusammenstellung: Monika Lange-Tetzlaff unter Mitarbeit von Robert Tetzlaff.

Termin: Freitag, 02.07.2021 – 19 Uhr, Veranstaltungsort: Bürgerräume Stuttgart West, Otto Herbert Hajek-Saal, Bebelstr. 22, 70193 StuttgartDer Eintritt ist frei!

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg e.V. statt. Bitte melden Sie sich an, wenn Sie teilnehmen möchten. Anmeldung und Information bei: Buch & Plakat, Telefon: 0711 24 62 38 oder E-Mail: kontakt@buch-plakat.de

Im Moment ist für eine Teilnahme noch ein tagesaktueller Test, eine vollständige Impfung oder ein Nachweis, dass man genesen ist, notwendig. Das kann sich bei sinkenden Inzidenzen jedoch noch lockern. Bitte achten Sie auf Hinweise in der Presse.

Im Juli bieten wir Ihnen auch zwei Stadtspaziergänge an:

Samstag, 03.07.2021 – 15 Uhr: Die Gänsheide und ihre Villen. Treffpunkt: Stadtbahn-Haltestelle „Bubenbad“ in der Anlage. Dauer: Ca. 2 – 2,5 Stunden. Teilnehmerbeitrag: 10 EUR/Person (zahlbar vor Ort)

Samstag, 24.07.2021 – 15 Uhr: Der Hoppenlau-Friedhof. Treffpunkt: Eingang beim Max-Kade-Haus in der Holzgartenstraße. Dauer: Ca. 2 Stunden. Teilnehmerbeitrag: 10 EUR/Person (zahlbar vor Ort)

Auf dem Hoppenlau-Friedhof

Beide Stadtspaziergänge leitet Robert Tetzlaff.

Bitte melden Sie sich an, wenn Sie teilnehmen möchten. Anmeldung und Information bei: Buch & Plakat, Telefon:0711 24 62 38 oder E-Mail: kontakt@buch-plakat.de

Im Rahmen von „Kultur für Alle“ werden von uns zwei Freikarten für Inhaber/-innen der BonusCard + Kultur zur Verfügung gestellt. Bitte geben Sie dies bei der Anmeldung an!

Bitte denken Sie an bequeme Schuhe und eventuell auch an Sonnenschutz und/oder ein Getränk.

 

 

Unsere Veranstaltungen im Juni 2021

Mai 2021

Wir freuen uns über die Lockerungen und können  nun wieder Veranstaltungen und Stadtspaziergänge durchführen, wenn auch mit Auflagen. Für alle Veranstaltungen gilt, dass eine Anmeldung bei uns (Buch & Plakat) zwingend erforderlich ist. Stand 29.05.2021 können an den Stadtspaziergängen nur max. 5 Personen aus 2 Haushalten teilnehmen. Außerdem können Personen, die vollständig geimpft (2 Impfungen plus 14 Tage Karenzzeit) oder genesen sind teilnehmen. Bitte einen Nachweis mitbringen!

Am Samstag, 12. Juni 2021 um 15 Uhr steht der Stadtspaziergang“Der Hoppenlau-Friedhof“ auf dem Programm.

Auf dem Hoppenlau-Friedhof

Der Hoppenlau-Friedhof

Der Hoppenlau-Friedhof zählt zu den schönsten und interessantesten Friedhöfen in Stuttgart. Zahlreiche bekannte Persönlichkeiten wie z. B. der Dichter Gustav Schwab oder die Scherenschneiderin Luise Duttenhofer haben dort ihre letzte Ruhe gefunden. Weniger bekannt ist, dass auch ein Israelitischer Friedhofsteil dazu gehört. Die Führung leitet Robert Tetzlaff.

Männer bitte Kopfbedeckung mitbringen! Bitte beachten Sie, dass u. U. Teile des Friedhofs wegen Restaurierungsarbeiten nicht besucht werden können. Begrenzte Teilnehmerzahl!

Treffpunkt: 15 Uhr beim Eingang beim Max-Kade-Haus in der Holzgartenstraße,  70174 Stuttgart. Teilnehmerbeitrag: 10,-EUR/Person (zahlbar vor Ort). Im Rahmen von „Kultur für Alle“ werden zwei Freikarten für Inhaber/-innen der BonusCard + Kultur zur Verfügung gestellt.

Endlich kann auch unsere erste Veranstaltung im Rahmen des Jubiläumsjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“  stattfinden:

Sonntag, 13. Juni 2021 – 15 Uhr: Die Kaullas: von Madame Kaulla bis zur Frauenrechtlerin Anna Ettlinger

Madame Kaulla

Die erste Veranstaltung „Die Kaullas – von Madame Kaulla bis zur Frauenrechtlerin Anna Ettlinger“ stellt die Familie Kaulla in den Mittelpunkt, die ein wirtschaftlicher Motor für die Entwicklung von Württemberg, insbesondere von Stuttgart, war. 1802 wurde das erste Stuttgarter Bankhaus von den Geschwistern Kaulla gegründet. Weitläufig verwandt mit der Familie Kaulla war auch die Frauenrechtlerin Anna Ettlinger, die ein selbstbestimmtes Leben für Frauen forderte, was damals ein ungeheures Ansinnen war.  Umrahmt werden soll die Veranstaltung mit Gedichten und Prosatexten aus der Zeit der Kaullas. Nicht verschwiegen wird, dass eine Nachfahrin dieser Familie, nämlich Margarete von Kaulla 1942 nach Ravensbrück deportiert und dort ermordet wurde. Die literarischen Texte aus der Zeit und die Zeitzeugenberichte liest die Schauspielerin Barbara Stoll.

Geänderter Veranstaltungsort: Leonhardskirche am Leonhardsplatz, Stuttgart – Mitte, Haltestelle „Rathaus“.

Der Eintritt ist frei! Anmeldung zwingend erforderlich!

Gleich eine Woche später, am Sonntag, 20.06.2021 – 15 Uhr findet die zweite Veranstaltung dieser Reihe statt:

Alles koscher!?

Gerhard Polacek
Foto: Eric Danzinger

Diese Veranstaltung befasst sich mit dem jüdischen Humor in Form von Witzen und Anekdoten, die der österreichische Schauspieler Gerhard Polacek präsentieren wird.

Der jüdische Humor ist oft eine Kritik an Verhaltensmustern der Mitmenschen und fast immer auch eine Verteidigung der Menschlichkeit gegen jede Ideologie, Gewalt und Engstirnigkeit. Damit unterscheidet er sich grundlegend von sogenannten „Stammtischwitzen“. Die Auseinandersetzung mit dem jüdischen Witz macht deutlich, dass Humor und Lachen nicht auf Kosten anderer gehen muss, sondern durchaus auch Selbstkritik sein kann. Umgekehrt soll durch die Beschäftigung mit dem jüdischen Humor auch deutlich gemacht werden, wie verletztend  und plumb die üblichen Witze oft sind. Angesprochen werden Personen, die sich für jüdische Literatur, hier speziell für Autoren wie z. B. Scholem Alejchem interessieren und Personen, die sich mit Fragen des Humors und seiner Wirkungsweise auseinandersetzen.

Veranstaltungsort: Bischof-Moser-Haus, Wagner-Str. 45, 70182 Stuttgart – Der Eintritt ist frei! Anmeldung zwingend erforderlich!

Beide Veranstaltungen werden vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart gefördert! Herzlichen Dank dafür! Für alle Veranstaltungen gilt:

Bitte beim Veranstalter unter Angabe einer Telefonnummer, unter der Sie auch kurzfristig erreichbar sind, anmelden: Buch & Plakat, Tel. (0711) 24 62 38 oder E-Mail: kontakt@buch-plakat.de und denken Sie bitte an eine medizinische Maske.

 

Corona und kein Ende: Terminverschiebungen

März 2021

Unsere Hoffnungen auf einen raschen und breiten Impfstart und ein gelockertes Frühjahr sind nun erst mal hinfällig:

Fest steht: bis mindestens 18. April (und vermutlich noch länger) können leider keine Veranstaltungen und Stadtspaziergänge stattfinden. Das heißt konkret:

Unser Büchertisch im Foyer des Willi-Bleicher-Hauses anlässlich der Ausstellung über Rosa-Luxemburg ist vorerst eingestellt. Wir hoffen natürlich, dass wir ihn nach dem 18. April wieder aufnehmen können.

Der Stadtspaziergang am 20.03.2021 „Spuren jüdischen Lebens rund ums Hospitalviertel“  fällt aus, ebenso am 10.04.2021  „Spuren jüdischen Lebens rund ums Stuttgarter Rathaus“. Ob am 24.04.2021 der Stadtspaziergang „Jüdische ‚Displaced Persons‘ im Stuttgarter Westen“ durchgeführt weden kann, ist sehr fraglich. Anmeldungen dafür nehmen wir aber entegen.

Unsere Veranstaltung „Die Kaullas – von Madame Kaulla bis zur Frauenrechtlerin Anna Ettlinger“ (geplant für 28.03.2021) mit der Schauspielerin Barbara Stoll am 28.03.2021 muss leider auf Sonntag, 13.06.2021  – 17 Uhr verschoben werden. Wir hoffen, dass wir diesen Termin halten können.

Auch unsere Veranstaltung „Verstummte Stimmen“, die wir in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung durchführen, haben wir inzwischen verschoben. Sie soll nun am Freitag, 02.07.2021 um 19 Uhr im Bürgerzentrum West stattfinden.

Bleiben Sie gesund!

Neustart Stadtspaziergänge noch offen

Februar 2021

Auf Grund der aktuellen Corona-Situation können wir leider nicht wie geplant am 6. März mit unseren Stadtspaziergängen starten.  Die Leonhardsvorstadt, also Leonhardsviertel und Bohnenviertel, war für diesen Termin geplant. Wir werden nun abwarten, bis die Runde der Ministerpräsidenten/-innen und die Kanzlerin am 3. März erneut tagen und hoffen, dass es dann eine Art „Fahrplan“ gibt, der es uns ermöglicht, einen neuen und zuverlässigen Termin festzulegen. Wir werden den neuen Termin natürlich hier auch veröffentlichen. Sie können sich aber auch unverbindlich vormerken lassen (per Telefon 0711 24 62 38 oder E-Mail: kontakt@buch-plakat.de).  Einen Teil des Stadtspaziergangs, nämlich das Bohnenviertel, können Sie auch durch unser Buch kennenlernen (Bohnenviertel. Streifzüge im Herzen von Stuttgart), das Sie zum reduzierten Preis von 8,-00 EUR bei uns erwerben können (zuzügl. Versand 2,00 EUR im Inland).

Verstummte Stimmen – Stuttgarter Theater im Nationalsozialismus: Terminänderung

Januar 2021

Verstummte Stimmen – Stuttgarter Theater im Nationalsozialismus

Auch wenn heute kaum jemand darüber spricht, wurden auch am Württembergischen Staatstheater Künstler/-innen ein Opfer der nationalsozialistischen Kulturpolitik. Überwiegend betraf dies jüdische Mitglieder des Staatstheaters. Betroffen waren sowohl Solisten als auch Chormitglieder, Sänger/-innen, Tänzer/-innen wie Suse Rosen, Schauspieler wie Fritz Wisten oder Regisseure wie Harry Stangenberg.

Natürlich waren auch Künstler/-innen an anderen Theatern wie z. B. Claudius Kraushaar, der ehemalige Intendant des Theaters in der Kleinen Königstraße, von der nationalsozialistischen Rassepolitik betroffen. Auch aus politischen Gründen erhielten Kunstschaffende ein Wirkungsverbot. Der gesamte Kultur- und Bildungsbereich unterlag wie andere Lebensbereiche der faschistischen Politik und wurde systematisch geknebelt.

Trotz einiger Gedenktafeln und Stolpersteine, die an die verfolgten Künstler/innen erinnern, sind die meisten von ihnen weitgehendst vergessen. Mit unserer Veranstaltung wollen wir an sie und ihr Wirken erinnern und dem Vergessen entgegentreten. Gleichzeitig zeigen wir auf, dass der Antisemitismus lange vor den Nazis eine starke zerstörerische Kraft war und man es damals leider versäumte, ihr energisch entgegen zu treten.

Die Schauspielerin Barbara Stoll spricht die Zeitdokumente. Textzusammenstellung: Monika Lange-Tetzlaff und Robert Tetzlaff.

Da der Lockdown deutlich verlängert wurde, konnten wir den urspürnglichen Termin für unsere Präsenzveranstaltun (26.01.2021) nicht halten. Deshalb haben die Rosa-Luxemburg-Stiftung und wir deshalb einen neuen Termin nach Ostern festgelegt und hoffen, dass wir diesen Termin halten können: Freitag, 16. April 2021 – 19 Uhr im Bürgerzentrum West (Bebelstr, 22, 70193 Stuttgart).

Aber wir werden Ihnen vorab einen kleinen Einblick in die Veranstaltung geben und zwar per Video, das Sie am 27.01.2021 – 19 Uhr, also zum Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz mit diesem Link  https://youtu.be/6Pv9iDM4ccA auf youtube abrufen können. Danach finden Sie das Video (Spieldauer ca. 22 Minuten) auf dem youtube-Kanal der Rosa-Luxemburg-Stiftung: http://www.youtube.com/user/rosaluxBW