Texte zum Stichwort ‘Nationalsozialismus’

Die Weiße Rose – Der Widerstandskreis um die Geschwister Scholl

Januar 2013

Bis heute zählt die „Die Weiße Rose“ zu den bekanntesten Widerstandsgruppen gegen den Nationalsozialismus. Vor allem das Schicksal von Hans und Sophie Scholl, die am 22. Februar 1943 von den Nazis ermordet wurden, bewegt die Menschen bis heute.

 Anhand von Briefen, Zeitzeugenberichten und literarischen Zeugnissen wollen wir an die Jugendlichen und ihren Kreis erinnern. „Die weiße Rose“ wurde für viele zum Symbol eines anderen, besseren Deutschlands.

 Termin: Freitag, 22. Februar 2013 – Beginn: 19:30 Uhr

Ort: Buch & Plakat – Antiquariat, Wagnerstr. 43, 70182 Stuttgart

Der Eintritt ist frei!

Literatur als Widerstand – ein Vortrag zum Jahrestag der Bücherverbrennung am 10. Mai

April 2012

Die Romane und Erzählungen emigrierter Schriftsteller/-innen leisteten häufig ihren Beitrag zur Förderung und Stärkung des aktiven Widerstands gegen das Naziregime. Hier sei vor allem Anna Seghers großartiger Roman „Das siebte Kreuz“ genannt oder auch Hermynia Zur Mühlens „Unsere Töchter, die Nazinen“.

 Aber auch in Nazi-Deutschland selbst entstanden unter schwierigsten Bedingungen zahlreiche wichtige Werke, die zum Widerstand ermutigen wollten wie z. B. Jan Petersens Roman „Unsere Straße“, der in einem Berliner Arbeiterviertel spielt. Im Konzentrationslager Buchenwald entstand „Esther“, eine Erzählung von Bruno Apitz und im KZ Bürgermoor „Die Moorsoldaten“, deren Lied heute fast zum „Traditional“ geworden ist.

 Gerade die frühen Veröffentlichungen (Unsere Straße, Moorsoldaten) hatten eine wichtige aufklärerische Funktion, da sie das wahre Gesicht des Nationalsozialismus entlarvten und so die Notwendigkeit des Widerstands deutlich machten.

Termin: Freitag, 27.04.2012, Beginn: 19:30 Uhr, Ort: Buch & Plakat – Antiquariat, Laden, Wagnerstr. 43, 70182 Stuttgart-Mitte (Bohnenviertel) – Eintritt frei!

Und plötzlich waren die Nachbarn weg …

November 2011

Am 1. Dezember 1941 fuhr der erste Deportationszug von Stuttgart nach Riga und transportierte rund 1000 jüdische Mitbürger/-innen in den Tod. Dieser Zug stellte den traurigen Auftakt für weitere Stuttgarter Deportationszüge auch nach Auschwitz und Theresienstadt dar.

 Anlässlich dieses traurigen Jubiläums wollen wir an diesem Abend an die Opfer erinnern und sie auch zu Wort kommen lassen (u. a. Inge Auerbacher).

Termin: Freitag, 25.11.2011 – Beginn: 19:30 Uhr

Ort: Buch & Plakat – Wagnerstr. 43, 70182 Stuttgart

Der Eintritt ist frei.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher/-innen!

Ausstellungstipp: Dorf unterm Hakenkreuz

Juni 2010

So heißt eine Ausstellungsreihe, die die sieben Freilichtmuseen in Baden-Württemberg diesen Sommer und Herbst präsentieren. 

Das Museum in Beuren auf der Schwäbischen Alb zeigt den Teil „Nur Mütter im Vaterland?“, der die Rolle der Frau auf dem Land im Nationalsozialismus thematisiert. (mehr …)